Sonntag, 15. Januar 2012

Costa Concordia vor der toskanischen Küste gesunken


Am Freitag, den 13.01.2012 hat Medienberichten zufolge die MS Costa Concordia gegen 21:45 wenige hundert 100m vor der Hafeneinfahrt der Insel Giglio Grundberührung gehabt.
Hierbei hat offenbar ein Felsstück die Bordwand an der Backbordseite des Schiffes auf einer Länge von 50m aufgeschlitzt. In der Nacht konnten über 3.000 der Passagiere und über 1.000 Besatzungesmitglieder gerettet werden.Zum jetzigen Zeitpunkt - 22:15 am 17.04.2012 - wird von 5 Todessopfern (Aktualisierung: Am 17.04.12 wird von 30 Todesopfern und noch 2 Vermisstem berichtet), 20 Vermissten und ca 50 Verletzten gesprochen.
An den Spekulationen über die Unfallursache und vorschnellen Schuldzuweisungen werden wir uns an dieser Stelle nicht beteiligen.
(Das Schiff sei unerlaubterweise zu dicht an der Insel Gilglio (150m statt erlaubter 3 sm) vorbeigefahren, die crew wäre ïn der Unfallsituation überfordert gewesen, die Offiziere und auch der mitterweile verhaftete italienische Kapitän seien als erste von Bord gegangen, viele Gäste hätten keine Schwimmwesten gehabt, an Bord habe Chaos geherrscht ....,)
Die genaue Unfalluntersuchung wird den wahren Unfallhergang ans Licht bringen.Leider war die Berichterstattung in der deutschen Presse und auch im TV zum Teil von wenig Sachkenntnis geprägt.
Für die Reederei ein schwerer Schlag, die Kreuzfahrtbranche an sich wird darunter u.E. jedoch kaum leiden.

Vielleicht setzt jedoch ein Umdenken ein: Weg von den riesigen Kreuzfahrtschiffen mit mehreren Tausend Gästen, von denen viele von der Seefahrt - den Vorzügen aber auch den potentiellen Gefahrenmomenten - schlichtweg "Null" Ahnung haben und das Schiff nur als riesigen "Unterhaltungsapparat" ansehen.

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Ich halte die Daten (z.B. 2001) für ein Gerücht